Berchtesgaden ist reich an geschichtlichen Ereignissen, wie man es diesem kleinen Ländchen gar nicht zutrauen möchte. Gründung durch einen der bedeutendsten Grafen des Mittelalters, jahrthundertelange Souveränität mit einem Fürstpropst als Landesherrn, gerne besuchtes Feriendomizil der bayerischen Könige, "Führersperrgebiet" mit Refugium namhafter Nazigrößen im Dritten Reich auf dem Obersalzberg, nach dem Zweiten Weltkrieg touristisches Ziel der Sonderklasse u.a. mit Alpennationalpark, Biosphärenreservat und nationalem Leistungszentrum für Rodeln und Bob.
Die abgeschiedene Lage lässt Berchtesgaden verhältnismäßig spät in das Blickfeld der Geschichte kommen.
Erst nur ein kleines Augustiner Chorherrenstift wird das Land im Laufe des Mittelalters zu einem Fürstentum im Deutschen Reich.
Im Zuge der napoleonischen Kriege wird Berchtesgaden bayerisch. Mit einsetzendem Fremdenverkehr hält ein gewisser Wohlstand Einzug in das Land.
Adolf Hitler und einige Nazigrößen lassen sich auf dem Obersalzberg im "Führersperrgebiet" nieder. Zum Ausbau einer Alpenfestung kommt es glücklicherweise nie.
Zuströme aus den ehemaligen Ostgebieten, Wirtschaftswunder und Gründung des Alpennationalparks mit größerer Sensibilität für die Natur verändern das Berchtesgadener Land.
Mi 16.03.26
Mitglieder-Versammlung
Heimatkundepreis 2026
19:00 Neuhaus,
Edelweiss-Stüberl
Wenn Sie Mitglied des Heimatkundeverein Berchtesgaden e.V. werden und unsere Aktivitäten unterstützen möchten, können Sie das hier unkompliziert online oder klassisch auf Papier erledigen-
Mitglied werden